Was ein 3D-Showroom in Shopify leistet
Ein Shopify-Theme zeigt Produkte als Raster: Bild, Titel, Preis, nächste Zeile. Das ist effizient, aber selten ein Erlebnis. Ein begehbarer Showroom stellt dieselben Produkte in einen Raum – Kategorien werden zu Bereichen, Produkte zu Exponaten in Regalen und auf Möbeln. Besucher gehen über Wegpunkte am Boden von Bereich zu Bereich und öffnen Produkte per Klick.
Entscheidend ist, dass der Raum kein Nebenschauplatz ist: Wer im Showroom auf „In den Warenkorb“ klickt, legt den Artikel in den echten Shopify-Warenkorb. Der Checkout, deine Zahlarten, Rabattcodes und Versandregeln bleiben unverändert.
So kommen die Produkte in den Raum
Flanier liest die öffentlichen Produktdaten deines Shops – dieselben, die jeder Besucher deines Shops sieht. Dafür brauchst du keinen API-Schlüssel und keine App aus dem App Store. Voraussetzung ist nur, dass der Shop öffentlich erreichbar ist (kein Passwortschutz der Storefront).
- Titel, Bilder, Preise und Verfügbarkeit werden stündlich abgeglichen.
- Nach einer Preisaktion klickst du auf „Showroom aktualisieren“ – der Raum ist sofort aktuell.
- Deine Produkttypen – oder, falls du keine pflegst, deine Kollektionen – werden bei der Einrichtung als Bereiche vorgeschlagen; du kannst sie umbenennen, sortieren und Produkte ausblenden.
Optional: Admin-API für Direktvertrieb und B2B
Verkaufst du Produkte, die nur angemeldete Kunden sehen, oder arbeitest du mit Shopify-Katalogen für bestimmte Märkte? Dann hinterlegst du im Portal einen Zugang aus dem Shopify Dev Dashboard mit reinen Leserechten. Flanier liest damit auch diese Produkte und übernimmt Sortiment und Preise aus dem gewählten Katalog. Mehr dazu auf der Seite digitaler Showroom für B2B.
- Der Zugang wird verschlüsselt gespeichert und nur gelesen, nie geschrieben.
Einbindung ins Shopify-Theme
Der Showroom kommt mit einem Snippet auf deine Seite. Im Theme-Editor geht das ohne Code-Kenntnisse: Füge auf einer Seite einen Abschnitt „Benutzerdefiniertes Liquid“ ein und kopiere das Snippet aus dem Flanier-Portal hinein. Alternativ erscheint der Showroom als schwebender Knopf auf jeder Seite – dafür kommt das Snippet einmal in das Theme-Layout.
Der Showroom läuft in einem eigenen Rahmen. Seine Skripte und Styles kommen deinem Theme deshalb nicht in die Quere, und er lässt sich nur auf den Domains einbetten, die du im Portal freigibst.
Warenkorb und Varianten
Für den Warenkorb nutzt Flanier die Warenkorb-Schnittstelle deines Shopify-Themes. Viele Themes aktualisieren ihren Mini-Warenkorb danach automatisch. Hat ein Produkt mehrere Varianten – etwa Größen –, legt der Showroom bewusst nichts auf Verdacht in den Korb, sondern führt zur Produktseite, wo die Variante gewählt wird. Sonst läge still die Standardgröße im Warenkorb.
Umsatz aus dem Showroom messen
Artikel, die über den Showroom in den Warenkorb kommen, tragen eine unsichtbare Kennzeichnung. Richtest du in Shopify unter Einstellungen → Benachrichtigungen → Webhooks den Webhook „Bestellerstellung“ auf die Adresse aus dem Portal ein, ordnet Flanier jede Bestellung zu und zeigt den Showroom-Umsatz netto – signiert und ohne zusätzliche App.
Shopify-Shop mit Themen-Showrooms
Aus demselben Shopify-Shop lassen sich mehrere Showrooms bauen – etwa einer für die neue Kollektion und einer für die Monatsaktion. Welche Produkte hineinkommen, beschreibst du in einem Satz; Aktions-Kollektionen wie „Sale“ oder „Neuheiten“ eignen sich dafür besonders. Jeder weitere Showroom kostet 10 € im Monat.
Was es kostet
Du testest 14 Tage kostenlos. Danach kostet Flanier 49,99 € im Monat je Showroom (zzgl. MwSt.) – unabhängig von der Zahl der Produkte und ohne Umsatzbeteiligung. Mehr auf der Preisseite.